Studium

Kommentare in Hypervideo-Lernapps

Studentische Qualifizierungsarbeit (BA) von Andrea Schmidmeister

Faktoren der Glaubwürdigkeit von Expertenkommentaren in Hypervideo-Lernapps

In dieser Bachelorarbeit wurde die Glaubwürdigkeit von Expertenkommentaren in Hypervideo-Lernanwendungen untersucht. Hierzu wurden Videos mit vier verschiedenen Personen, die sich in relevanten Merkmalen unterschieden, produziert. Die verschiedenen Personen fungierten als Experten, welche ein Streitgespräch kommentierten. Die Probanden der Studie schauten sich diese Videos auf der Lernumgebung Caiman an und beantworteten daraufhin einen Fragebogen zur Glaubwürdigkeit der Kommentatoren. Es konnte festgestellt werden, dass die Eigenschaften Kompetenz und Vertrauenswürdigkeit eine wichtige Rolle bei der Zuschreibung von Glaubwürdigkeit spielen. Die weiblichen Kommentatorinnen wirkten ebenso glaubwürdig wie die männlichen Kommentatoren. Sie wurden sogar als kompetenter, vertrauenswürdiger und dynamischer wahrgenommen. Die älteren Kommentatoren wurden im Gegensatz zu den jüngeren nicht pauschal als glaubwürdiger eingeschätzt, jedoch als wesentlich erfahrener und damit auch kompetenter. Kommentatoren mit einem formellen Titel wurden nur als glaubwürdiger eingeschätzt, wenn dieser einen sehr hohen akademischen Grad suggerierte, wie „Doktor“. „Bachelortitel“ führten hingegen zu keiner Steigerung der wahrgenommen Glaubwürdigkeit.

Medienprojekt "Guide and Crime"

Augmented Reality App "Guide&Crime" führt Erstsemester durch die Pädagogische Hochschule

Im Rahmen des Wahlschwerpunktes "Medien" im Bachelor-Studiengang "Medien- und Bildungsmanagement" haben Manuel Mayer, Marco Kühbauch, Manuel und Franziska Hess eine Augmented Reality- App entwickelt, mit der Studenten auf Verbrecherjagd durch die PH gehen können. Ein Geist führt durch die spannende Kriminalgeschichte, in der Studienanfänger mehr über die PH Weingarten erfahren können. Zu den Aufgaben der Studierenden gehörten nicht nur die Entwicklung der App auf Basis der Plattform Wikitude, sondern auch das Schreiben eines Drehbuchs und das Drehen vor einer Greenscreen-Leinwand.

Bearbeiter: Manuel Mayer, Marco Kühbauch und Franziska Hess
Zeitraum: Sommersemester 2014
Kontakt: Susanne Haake (haake(at)md-phw.de)

Medienprojekt "Entdecke die Pfahlbauten"

Lernspiel über das Leben in den Pfahlbauten

Im Rahmen des Wahlschwerpunktes "Medien" im Bachelor-Studiengang "Medien- und Bildungsmanagement" im Sommersemester 2013 wurde in Zusammenarbeit mit dem Pfahlbautenmuseum in Unteruhldingen ein Serious Game entwickelt. Dieses verfolgt den Zweck, Kindern nach oder vor einem Pfahlbauten-Besuch Informationen über die damalige Welt zu vermitteln, indem sie virtuell in die Vergangenheit reisen, um dort mit verschiedenen Menschen zu sprechen und sich mit früheren Gegenständen vertraut zu machen. So lernen die Kinder spielerisch die Bronzezeit kennen. Für dieses Spiel wurde zunächst eine Spielidee und ein Konzept entwickelt, und diese dann mit dem System e-Adventure umgesetzt.

Bearbeiter: Ramona Beck, Nina Radvan, Regina Sellmair
Zeitraum: Sommersemester 2013
Kontakt: Wolfgang Müller (mueller(at)md-phw.de)

Bild Entdecke die Pfahlbauten

Kommunikation und Arbeitskoordination

Studentische Qualifizierungsarbeit (MA) von Sandra Klingenhäger

Zusammenhang zwischen Kommunikationshäufigkeitund beziehungsabhängiger Arbeitskoordination (Relational Coordination) in der Intensivmedizin

Der konkrete Zusammenhang zwischen Kommunikation, Beziehung und Arbeitskoordination (Relational Coordination Theory, Gittell 2006) wird erst seit jüngerer Zeit erforscht. Der Blick richtet sich dabei verstärkt auf die Koordination von interdependenten Arbeitsaufgaben berufsgruppenübergreifender Teams in risikoreichen Arbeitsumgebungenwie der Intensivmedizin. Erfolgreiche Arbeitskoordination ist hier eine Voraussetzung, um die Komplexität der Aufgaben sowie belastende Umgebungsfaktoren zu beherrschen und das Fehlerpotenzial zu verringern. Insbesondere die Häufigkeit, mit der Kommunikation stattfindet, ist in Bezug auf die Arbeitskoordination (Relational Coordination) ein zentraler Einflussfaktor. An empirischer Evidenz über den Zusammenhang zwischen Kommunikationshäufigkeit und beziehungsabhängiger Arbeitskoordination in der Intensivmedizin mangelt es derzeit noch. Um einen Beitrag zum Erkenntnisgewinn zu leisten, analysiert die empirische Studie den Zusammenhang zwischen Kommunikationshäufigkeit und beziehungsanhängiger Arbeitskoordination (Relational Coordination) zwischen den verschiedenen Berufsgruppen in der Intensivmedizin.

Zur Erfassung der Kommunikationshäufigkeit und beziehungsabhängigen Arbeitskoordination wurde der Relational Coordination Fragebogen (Gittell, 2006) adaptiert und bei 146 Mitarbeitern verschiedener Professionenin der Intensivmedizin eines deutschen Universitätsklinikums eingesetzt. Zusätzlich wurden in einer quantitativen Beobachtung die tatsächlichen Kommunikationshäufigkeiten zwischen den Berufsgruppen erfasst. Erste Ergebnisse stützen die theoretische Annahme, dass die Kommunikationshäufigkeit als ein wichtiger Einflussfaktor für beziehungsabhängige Arbeitskoordination im Bereich der Intensivmedizinzu betrachten ist.

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Externe Links für Studierende

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